Brücken bauen: Bundespräsident Parmelin plädiert an der UNO-Generalversammlung für Dialog und freien Handel
Bern, 23.09.2026 — Bundespräsident Guy Parmelin hat an der Eröffnung der Generaldebatte der Vereinten Nationen (UNO) in New York am Dienstag, 22. September 2026, angesichts beispielloser Herausforderungen das Engagement der Schweiz für Dialog und freien Handel bekräftigt.
«Wir können nicht alle Berge niederreissen, die sich zwischen uns erheben. Aber wir können entscheiden, Berge zu überwinden. Indem wir einen offenen Austausch pflegen und keine neuen Hindernisse errichten. Indem wir den Dialog aufrechterhalten und uns nicht mit Schweigen abfinden. Indem wir dafür sorgen, dass der technologische Fortschritt Möglichkeiten eröffnet und keine neuen Ungleichheiten schafft. Indem wir unsere Institutionen reformieren und ihre schrittweise Schwächung nicht einfach hinnehmen», erklärte der Bundespräsident.
Nur im Austausch mit allen Betroffenen und im gegenseitigen Respekt könnten wirksamen und nachhaltige Lösungen gefunden werden, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen. Die Schweiz biete sich immer als neutraler, offener Ort für diesen Dialog an. Dabei sei es wichtig, die Entscheidungen jedes Landes über seine eigene Zukunft zu respektieren. Internationale Zusammenarbeit solle nicht dazu dienen, anderen Staaten Werte oder Lebensweisen aufzuzwingen. Gegenseitiger Respekt und gleichberechtigten Partnerschaften müssten die Basis sein.
Bilaterale Treffen
Am Rande der UNO-Generalversammlung kam Bundespräsident Parmelin mit Staats- und Regierungschefs zu bilateralen Treffen zusammen. Bei einem Gespräch mit dem Ende Jahr abtretenden UNO-Generalsekretär António Guterres würdigte er namens der Schweiz dessen grosses Engagement für den Multilateralismus und das Internationale Genf.
Zusätzliche Verweise:
