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MedienmitteilungVeröffentlicht am 31. März 2026

Erneuerung der Schweizer Delegation im Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates

Bern, 31.03.2026 — Die Schweiz hat ihre Delegation im Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates (KGRE) für den Zeitraum 2026–2031 offiziell erneuert. Die Nominierung gewährleistet die kontinuierliche Präsenz der Schweiz an der 50. Sitzung des Kongresses, die Ende März 2026 geplant ist.

Gemäss den KGRE-Kriterien einer ausgewogenen geografischen Vertretung, einer ausgeglichenen Vertretung der Geschlechter und der politischen Vielfalt sowie gestützt auf die Konsultationen der Konferenz der Kantonsregierungen (KdK) hat das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) beschlossen, die Mandate aller für den Zeitraum 2020–2025 ernannten Delegationsmitglieder zu verlängern. Dieser Entscheid steht im Einklang mit den lokalen und regionalen Interessen, die die Schweiz im KGRE verteidigen und fördern will.

Die Delegation unter dem Vorsitz von Regierungsrat Urs Janett (Uri) besteht zudem aus der Regierungsrätin Jacqueline Fehr (Zürich), der Staatsrätin Marina Carobbio Guscetti (Tessin), dem Gemeinderat von Pregassona, Paolo Beltraminelli (Tessin), der Gemeindepräsidentin von Veytaux, Christine Chevalley (Waadt) und der Gemeindepräsidentin von Muttenz Franziska Stadelmann-Meyer (Basel-Landschaft).  Hinzu kommen die sechs Stellvertreterinnen und Stellvertreter sowie eine Jugenddelegierte oder ein Jugenddelegierter. Die Zusammensetzung der Delegation widerspiegelt die Vielfalt des Schweizer Föderalismus und sein Engagement für die lokale Demokratie.

Gehör für die Gemeinden und Regionen auf europäischer Ebene

Es ist wichtig, den Zusammenhang zwischen internationalen Institutionen und den lokalen und regionalen Realitäten hervorzuheben. Der KGRE ermöglicht es, die Bedürfnisse, Herausforderungen und Erfahrungen der Gemeinden und Regionen – in und ausserhalb der Schweiz – auf europäischer Ebene zu thematisieren. Mit ihrer Delegation trägt die Schweiz aktiv zum Aufbau einer starken und inklusiven lokalen Demokratie bei.

Als beratendes Gremium des Europarates befasst sich der 1994 gegründete KGRE mit der Förderung der lokalen und regionalen Demokratie. Er wacht über die Einhaltung der Europäischen Charta der kommunalen Selbstverwaltung, beobachtet die Lokal- und Regionalwahlen und führt thematische Aktivitäten durch, insbesondere in den Bereichen Jugend und lokale Gouvernanz. Die Schweiz, seit 1963 Mitglied des Europarates, hat die Europäische Charta der kommunalen Selbstverwaltung am 17. Februar 2005 ratifiziert.

Europarat, EDA

Schweizer Delegation im Kongress der Gemeinden und Regionen des Europarates (FR, EN)

50. Sitzung des Kongresses der Gemeinden und Regionen des Europarates