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MedienmitteilungVeröffentlicht am 20. April 2026

Asylstatistik März 2026

Bern-Wabern, 20.04.2026 — Die Zahl der Asylgesuche geht weiter zurück: Das Staatssekretariat für Migration (SEM) hat im März 2026 1493 neue Gesuche verzeichnet. Dies entspricht einem Rückgang gegenüber dem Vorjahresmonat um 18 Prozent. Insgesamt ist die Zahl der Gesuche im ersten Quartal dieses Jahres im Vergleich zur selben Periode im Jahr 2025 um 14 Prozent gesunken und liegt auch unter der Prognose des SEM.

Asylstatistik März 2026

Im ersten Quartal 2026 wurden im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres 763 (–14%) Gesuche weniger eingereicht. Während die Zahl der Primärgesuche um 910 zurückging, verzeichnete das SEM gleichzeitig 147 mehr Sekundärgesuche. Insgesamt wurden in den ersten drei Monaten des Jahres 4743 Asylgesuche gestellt. Dies sind 557 Gesuche (–11%) weniger als die 5300 Gesuche, die das SEM im wahrscheinlichsten Szenario im ersten Quartal 2026 erwartet hat.

Gegenüber dem Vormonat verzeichnete das SEM im März 4 Prozent weniger Gesuche. Afghanistan bleibt mit 289 Gesuchen das wichtigste Herkunftsland, gefolgt von Eritrea (170), Somalia (153), Türkei (145) und Algerien (125).

Im Berichtsmonat sind beim SEM 1128 Primär- und 365 Sekundärgesuche eingegangen, wobei es sich bei Letzteren um Geburten, Familiennachzüge oder Mehrfachgesuche handelt. Die Anzahl Primärgesuche hat gegenüber dem Vormonat um 10 (–1%) und gegenüber März 2025 um 339 (–23%) abgenommen.

Das SEM hat über 2518 Asylgesuche entschieden, wovon 536 (21%) gutgeheissen wurden. Insgesamt haben 897 Personen ohne Aufenthaltsrecht die Schweiz kontrolliert verlassen, davon 549 selbstständig, während 348 Personen polizeilich in ihren Herkunftsstaat, den zuständigen Dublin-Staat oder einen Drittstaat begleitet wurden.

Der Abbau der pendenten Asylgesuche schreitet planmässig voran. Mit 8014 erstinstanzlich hängigen Fällen lag das SEM Ende März noch 2214 über dem Planwert von 5800 Fällen.

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