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MedienmitteilungVeröffentlicht am 19. Oktober 2026

Sicherheitsforum Drohnen Schweiz 2026: Stärkung des Schweizer Drohnenökosystems

Bern, 19.10.2026 — Am 19. Oktober 2026 ist die Taskforce Drohnen Gastgeberin der ersten Ausgabe des Sicherheitsforums Drohnen Schweiz 2026. Der Anlass findet auf dem Waffenplatz in Thun statt und bringt über 300 Akteure aus der Schweizer Forschung, Armee, Verwaltung, Behörden, Politik und der Industrie zusammen. Der gemeinsame Austausch im Rahmen des Sicherheitsforums stärkt das Drohnenökosystem der Schweiz.

Drohnen gelten als die Schlüsseltechnologie für die Zukunft der Schweiz. Die Rüstungspolitische Strategie des Bundesrates sieht vor, das Schweizer Drohnenökosystems gezielt zu stärken. Das Sicherheitsforum leistet dazu einen wichtigen Beitrag: Im Auftrag der Taskforce Drohnen fördert es die Vernetzung und den Austausch im Schweizer Drohnenbereich. Ziel ist es, gemeinsame Fragestellungen zu bearbeiten und konkrete Beiträge zur zukünftigen Verteidigungsfähigkeit der Schweiz zu erarbeiten.

Der Austausch ebnet den Weg für das Zentrum Unbemannte Systeme VBS für Drohnen und Robotik. Im Tech Hub sollen künftig die Bedürfnisse der Truppe mit der technologischen Kompetenz von armasuisse und dem Know-how von Hochschulen, Start-ups und Industrie gebündelt werden.

Referate und anschliessende Podiumsdiskussion

Das Sicherheitsforum wird durch Thomas Rothacher, stv. Rüstungschef und Leiter Kompetenzbereich Wissenschaft und Technologie (W+T) eröffnet. Der Chef der Armee, KKdt Benedikt Roos, legt die Perspektive der Armee auf Drohnen und Verteidigungsfähigkeit dar. Der Rüstungschef, Urs Loher, hebt in seinem Referat die Wichtigkeit von Anpassungs- und Kooperationsfähigkeit sowie Tempo im Drohnenökosystem hervor. Die CEO von Innosuisse, Dominique Gruhl-Bégin, präsentiert resiliente und sichere Technologien für Verteidigung und Mobilität vor. Ivo Capaul vom Center for Security Studies (CSS) der ETH Zürich referiert über die Perspektive der Forschung auf das Drohnenökosystem Schweiz. Benjamin Wepfer, Mitglied der Geschäftsleitung bei der Centaurium UAS AG, schliesst die Referatsrunde mit Überlegungen zur Messbarkeit der Sicherheit im Drohnenökosystem ab.

Im Anschluss an die Referate erfolgt eine Podiumsdiskussion über die verschiedenen Perspektiven, Prioritäten und aktuellen Arbeiten der Referentinnen und Referenten als Teil des Drohnenökosystems Schweiz sowie eine Fragerunde aus dem Publikum.

Ausstellung und thematische Break Out Sessions

Abgerundet wird der Anlass durch eine Ausstellung, in der Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie und Forschung ihre Technologien, Kompetenzen und Dienstleistungen präsentieren. Die Ausstellung dient der Sichtbarkeit unterschiedlicher sicherheitsrelevanter technologischer Ansätze im Drohnen- und Counter-UAS-Bereich.

Am Nachmittag finden thematisch unterschiedliche Break Out Sessions statt, in denen Fragestellungen gemeinsam bearbeitet werden, um konkrete Beiträge zur zukünftigen Verteidigungsfähigkeit der Schweiz zu erarbeiten. U.a. werden Fragestellungen rund um Testmöglichkeiten und Testgelände in der Schweiz, militärische Anforderungen, Beschaffungs- und Exportprozesse sowie Resilienz und Abhängigkeit diskutiert.