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Staatssekretär für Sicherheitspolitik und Chef Armeestab nehmen am Warsaw Security Forum teil
Am 12. und 13. Oktober 2026 tauschen sich am Warsaw Security Forum (WSF) hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Streitkräften, Wirtschaft und Wissenschaft über aktuelle sicherheitspolitische Entwicklungen aus. Die Schweiz wird durch Markus Mäder, Staatssekretär für Sicherheitspolitik, und Divisionär Daniel Keller, Chef Armeestab, vertreten. Am Rande des WSF trifft Staatssekretär Markus Mäder zudem Polens Staatssekretär im Verteidigungsministerium, Paweł Zalewski, zu einem Dialog über die Zusammenarbeit der beiden Länder im Bereich der Sicherheitspolitik.
Internationaler Dialog: Direktor BACS an der EU Cyber Week in Irland und an der Singapore Cyber Week
Im Rahmen der EU Cyber Week trafen sich die europäischen Cybersicherheitsdirektorinnen und -direktoren am 8. Oktober in Dublin zum Austausch über aktuelle Herausforderungen im Cyberraum. Im Zentrum stand dabei der Umgang mit Künstlicher Intelligenz in der Cybersicherheit. Florian Schütz, der Direktor des BACS, nahm an einer Podiumsdiskussion zu digitaler Souveränität und der Resilienz von Lieferketten teil. Seinen internationalen Austausch setzt der BACS-Direktor diese Woche an der Singapore Cyber Week fort und vertieft dort insbesondere Fragen zur Sicherheit autonomer KI-Systeme.
Bundesrat Ignazio Cassis besucht Armenien und Georgien
Bundesrat Ignazio Cassis besucht vom 14. bis 16. Oktober 2026 Armenien und Georgien als Vorsteher des EDA und amtierender Vorsitzender der OSZE. Im Mittelpunkt der Gespräche werden die Lage im Südkaukasus, die Rolle der OSZE und die bilateralen Beziehungen stehen.
Die Lernenden- und Studierendenzahlen werden sich je nach Bildungsstufe sehr unterschiedlich entwickeln
Gemäss dem Referenzszenario des Bundesamtes für Statistik (BFS) wird die Zahl der Studierenden an den Schweizer Hochschulen voraussichtlich weiter steigen (+21 % zwischen 2026 und 2035) und auf Bachelor- und Masterstufe die 300 000er-Marke überschreiten. Diese Zunahme ist insbesondere auf das Bevölkerungswachstum und die steigende Zahl der Studierenden aus dem Ausland zurückführen. Gleichzeitig dürfte die Lernendenzahl auf Primarstufe infolge der rückläufigen Geburtenzahlen ab 2029 deutlich sinken (–8% zwischen 2026 und 2035) und sich anschliessend ab 2034 auch auf der Sekundarstufe I verringern. Auf der Sekundarstufe II ist bis mindestens 2035 mit einem Wachstum zu rechnen. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des BFS zu den Szenarien 2026–2035 für das Bildungssystem.
Abkommen mit der Ukraine für den Wiederaufbau in Kraft getreten
Das bilaterale Abkommen schafft die rechtliche Grundlage für eine verstärkte Einbindung von Schweizer Unternehmen in den Wiederaufbau der ukrainischen Infrastruktur und Wirtschaft.
Zusammenarbeit im Katastrophenfall: Schweizer und europäische Rettungskräfte trainieren erfolgreich die Bewältigung eines schweren Erdbebens
Rund 500 Beteiligte – davon etwa die Hälfte aus dem Ausland – haben vom 6. bis zum 9. Oktober 2026 im Übungsdorf Epeisses (GE), in der Stadt Genf und auf dem Militärflugplatz Payerne (VD) die Bewältigung der Folgen eines schweren Erdbebens geübt. Die Übung EU MODEX Switzerland 2026 war ein Erfolg: Die teilnehmenden Teams konnten wertvolle Erfahrung sammeln, ihre Kompetenzen erweitern und ihre Zusammenarbeit stärken. Zum ersten Mal war die Schweiz Gastgeberin einer internationalen Bevölkerungsschutzübung im Rahmen des EU-Katastrophenschutzmechanismus (UCPM).
Armeeangehöriger bei Verkehrsunfall verletzt
Am Donnerstagnachmittag (8. Oktober 2026) ist auf der Oberalpstrasse bei Sedrun, auf dem Gemeindegebiet von Tujetsch (GR), ein Militärlastwagen von der Strasse abgekommen. Der Fahrer wurde dabei verletzt und von der Rega ins Spital geflogen. Die Militärjustiz hat eine Untersuchung eingeleitet.
Die Schweiz setzt sich am Geneva Peace Forum für Dialog und Mediation ein
Vom 12. bis 15. Oktober 2026 findet im Internationalen Konferenzzentrum Genf (CICG) das Geneva Peace Forum statt. Unter dem Motto «Choose Peace» bringt es Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, internationalen Organisationen, Zivilgesellschaft und Wissenschaft zusammen. Das EDA ist ein strategischer Partner des Forums, da die Förderung von Frieden und Wohlstand eine aussenpolitische Priorität der Schweiz ist. Staatssekretär Alexandre Fasel spricht an der Eröffnung und nimmt an einer hochrangigen Diskussion zur Friedensmediation teil.
METAS-Direktor Philippe Richard vertritt die Schweiz an der 28. CGPM
Vom 13. bis 15. Oktober 2026 treffen sich die 69 Mitgliedstaaten der Meterkonvention in Versailles zur 28. Generalkonferenz für Mass und Gewicht (CGPM). METAS-Direktor Philippe Richard leitet die Schweizer Delegation. Im Zentrum der Konferenz stehen wichtige Weichenstellungen für die internationale Metrologie.
Konsumentenstimmung praktisch auf Vorjahresniveau
Im September 2026 liegt der Index der Konsumentenstimmung bei –36 Punkten. Das ist knapp 1 Punkt mehr als im September 2025. Über dem Niveau von September 2025 liegt der Teilindex Erwartete Wirtschaftsentwicklung. Tiefer als vor Jahresfrist notieren die Teilindizes Vergangene finanzielle Lage, Erwartete finanzielle Lage und Zeitpunkt für grössere Anschaffungen.
Ausschreibung des Projekts «Nationale Strategie Kinder- und Jugendpolitik: Bestandesaufnahme und Situationsanalyse»
Ziel des Projekts ist es, die wichtigsten Grundlagen der nationalen Kinder- und Jugendpolitik sowie die zentralen Erkenntnisse zu den Lebenslagen von Kindern und Jugendlichen in der Schweiz systematisch aufzuarbeiten und zu synthetisieren. Die daraus entstehende Auslegeordnung soll relevante Chancen und Herausforderungen, bestehende Wissens- und Forschungslücken sowie bedeutende Entwicklungen und Zukunftsperspektiven aufzeigen und als fachlich fundierte Grundlage für die Entwicklung der nationalen Strategie Kinder- und Jugendpolitik dienen. Eingabefrist für die Offerten ist der 9. November 2026.
Runder Tisch zur Brandkatastrophe vom 1. Januar 2026: Zusammensetzung festgelegt
Die Zusammensetzung des runden Tischs zur Bewältigung der Brandkatastrophe im Le Constellation in Crans-Montana vom 1. Januar 2026 steht fest. Eine «groupe de réflexion» unterstützt den Präsidenten bei der Ausarbeitung von Lösungsvorschlägen. In mehreren Phasen des Prozesses werden zudem alle Opfer und Angehörigen sowie alle Versicherer die Möglichkeiten haben, sich zu den Vorschlägen zu äussern.
